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Geboren in Chemnitz, 1943 Seine Bilder sind überwiegend sozialkritisch inspiriert und sehr geprägt vom Surrealismus. Über sich selbst sagt der Künstler: “Ich verstehe meine Arbeit als provokatives Seziermesser, das unter der Hirnschale der Politik nach den Resten von Menschlichkeit sucht. Die Gesellschaft sollte heutzutage wieder mehr das Individuum achten, anstatt rücksichtslos Massenfutter für ihre Industriegiganten zu produzieren und Institutionen zu verherrlichen. Normen und Paragraphen werden höherwertig gehandelt als menschliches Leben. Eine Gesellschaft, die ständig ihre geistige Nahrung in dem Maße verseucht, wie sie es mit der leiblichen tut, kann keine Entwicklung haben. Ich möchte nie von der Kunst leben müssen, weil die daraus entstehende Abhängigkeit leicht zu einem Fließbandmechanismus führt, der Kreativität verhindert." 1977 1985 Studium der freien Malerei an der HbK-Kassel bei Prof. W. Kausch 1975 - 1983 Ausstellungen in: Kassel, u.a. Documenta, Berlin, Köln, Wien, Montreux, London, Kiel Seit 1983 keine Ausstellungstätigkeit. Lebt heute zurückgezogen im Thüringer Wald.
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